Nasenbluten bei Kindern

Nasenbluten Kinder

Nasenbluten bei Kindern, was tun?

Wann immer Nasenbluten bei Kindern auftritt, ist umgehender Handlungsbedarf erforderlich.

Aber nichtsdestotrotz sollten Sie in diesen Situationen Ruhe bewahren, denn oftmals entpuppt sich das Nasenbluten als vollkommen unbedenklich.

Zwar vermittelt Nasenbluten auf den ersten Blick einen recht bedrohlichen Eindruck, da die austretende Menge an Blut mitunter sehr groß anmutet. Fakt aber ist, dass schon wenige Tropfen Blut dazu beitragen, dass ein handelsübliches Taschentuch binnen kürzester Zeit großflächig tiefrot eingefärbt werden kann.

Klar, dass sich in einem solchen Moment ein recht ungutes Gefühl in der Magengegend breit macht. Schließlich wird den meisten Menschen beim Anblick von Blut von der einen Sekunde auf die andere „flau“. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn die eigenen Kinder betroffen sind.

Nasenbluten bei Kindern – meist eine harmlose Symptomatik

Zugegeben: Wenn Kinder plötzlich unter Nasenbluten leiden, kann man durchaus erschrecken. Denn wenn Blut aus unerfindlichen Gründen aus der Nase tropft, sieht das in der Tat sehr gefährlich aus. Dabei ist Nasenbluten bei Kindern in der Regel relativ harmlos.

So kann es durchaus schon durch kleinste Verletzungen im Inneren der Nase begründet sein, wenn ein Kind von jetzt auf gleich durch Nasenbluten auffällt. Interessant zu wissen ist mit Blick auf das mitunter gefürchtete Nasenbluten bei Kindern, dass besagte Verletzungen nicht selten bereits durch einen Schnupfen und das daraus resultierende häufige oder heftige Nase putzen entstehen können.

Auch regelmäßiges „Popeln“ oder das für viele Kinder typische „Malträtieren“ des Naseninnenbereiches mit Stiften oder anderen Gegenständen kann zum Teil heftiges Nasenbluten verursachen.

Üblicherweise ist Nasenbluten bei Kindern nicht mit Schmerzen oder sonstigen Beschwerden verbunden. Insgesamt zählt Nasenbluten demgemäß zu den harmlosen Symptomen, es sollte allerdings – vor allem wenn es häufiger auftritt – als ernsthaftes Warnsignal des Körpers wahrgenommen werden.

Denn wie die Erfahrung gezeigt hat, kann sich hinter dem mitunter lapidar anmutenden Nasenbluten bei Kindern durchaus auch etwas Schwerwiegendes „verbergen“: zum Beispiel eine Fraktur im Kopf- bzw. Schädelbereich nach einem (von den Eltern unbemerkten) Sturz, Bluthochdruck, aber auch spezielle Gefäßerkrankungen oder bestimmte Mangelerscheinungen.

Überhaupt tritt Nasenbluten bei Kindern vor allem auch dann auf, wenn sie zu wenig oder zu unregelmäßig Vitamine oder Mineralstoffe zu sich nehmen. Ein Indiz auf Skorbut und ähnliche Mangelerscheinungen kann Nasenbluten – so harmlos es mitunter erscheinen mag – also auch sein.

Häufiges Nasenbluten bei Kindern – Warnung des Körpers

Wenn Ihr Kind aus heiterem Himmel an Nasenbluten leidet, sollten Sie unbedingt darauf achten, ob es gegebenenfalls häufiger auftritt – und wenn ja: In welchen Abständen tropft Blut aus der Nase.

So könnte es zum Beispiel auch sein, dass dies ein Hinweis darauf ist, dass sich chemische Reizstoffe im Körper befinden oder dass das Kind mitunter gar unter Blutgerinnungsstörungen leidet.

Auch kann eine allergische Reaktion auf bestimmte Medikamente ein Auslöser für Nasenbluten bei Kindern sein. Wie darüber hinaus die Erfahrung gezeigt hat, treten derartige Symptome auch im Falle einer möglichen Infektion auf.

Allesamt Hinweise also, die Sie dazu veranlassen sollten, mit Ihrem Kind – wenn das Nasenbluten häufiger auftritt – schleunigst den (Kinder-)Arzt des Vertrauens um Rat zu fragen. Im schlimmsten Fall kann häufiges Nasenbluten bei Kindern ein Warnsignal des Körpers auf eine ernste Erkrankung sein.

Gereizte Schleimhäute können Schuld am Nasenbluten sein

Ehe Sie bei gelegentlichem Nasenbluten allerdings voreilig „die Pferde scheu machen“, lohnt es sich, zunächst einmal genauer hinzuschauen.

Prüfen Sie, ob beim Spielen möglicherweise ein Äderchen im Naseninnenbereich verletzt ist oder ob Ihr Kind gegebenenfalls einen Fremdkörper eingeführt hat. Gerade bei Kindern, die das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist häufiger mit einem derartigen „Phänomen“ zu rechnen.

Nicht zuletzt können aber auch trockene Schleimhäute, zum Beispiel während der winterlichen Jahreszeit, rasch anfangen zu bluten. Die klimatisierte bzw. feuchtigkeitsarme Heizungsluft kann nämlich die empfindlichen Schleimhäute leicht reizen (übrigens nicht nur bei den lieben Kleinen, sondern davon können durchaus auch die „Großen“ betroffen sein) und somit Nasenbluten verursachen.

Bei Nasenbluten ruhig und besonnen agieren

Wenn Sie Nasenbluten bei Kindern feststellen, sollten Sie vor allem ruhig und besonnen bleiben. Hektisches Überprüfen der kleinen Nasen führt nur dazu, dass das betroffene Kind ebenfalls unruhig wird und Angst bekommt. Je gelassener Sie das Nasenbluten beim Kind „unter die Lupe nehmen“, desto besser.

Wechseln Sie das von Blut eingefärbte Taschentuch regelmäßig aus. Legen Sie das Kind nicht hin, sondern sorgen dafür, dass es den Kopf nach vorne beugt, damit es kein Blut schluckt.

Legen Sie dem Kind zusätzlich einen feuchten, kühlen Lappen in den Nacken. Dies führt in der Regel ziemlich schnell dazu, dass das Nasenbluten bei Kindern gestoppt wird.

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