Nasenpolypen Symptome, Ursachen und Behandlung

Nasenpolypen SymptomeWas sind Nasenpolypen?

Nasenpolypen, lateinisch Polyposis nasi, bilden sich aus der Schleimhaut der Nasennebenhöhlen.

Sie können von wenigen Millimetern bis zu mehreren Zentimetern heranwachsen.

Die Schleimhaut-Wucherungen liegen in der Regel flach auf der Schleimhaut auf.

Manchmal wachsen sie jedoch auch an einer Art Stil heran, dann spricht man von den sogenannten gestielten Polypen.

Die Geschwülste können von den Nasennebenhöhlen in die Nasenhöhle hineinwachsen. Hier können sie Einfluss auf die Atmung nehmen, was zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann.

Nasenpolypen zählen zu den gutartigen Wucherungen der Schleimhäute, sollten aber im Zweifelsfall aufgrund der unangenehmen Nebenwirkungen entfernt werden.

Kinder sind nur selten von Nasenpolypen betroffen. Hier treten sie meist einhergehend mit Mukoviszidose oder seltenen Funktionsstörungen der Schleimhäute auf.

Nasenpolypen Symptome und Verlauf

Welche Symptome Polypen in der Nase verursachen, hängt in erster Linie davon ab, wie groß die Auswucherungen der Schleimhäute sind und an welcher Stelle sie sich befinden.

Sind die Polypen noch klein, lösen sie so gut wie keine Beschwerden aus. Mit zunehmendem Wachstum beeinträchtigen sie allerdings die Atmung.

Als Folge kann es zu häufigen Erkältungen kommen. Häufige Kopfschmerzen, ein verminderter Geruchssinn und eine leicht näselnde Stimme gehören ebenfalls zu den Folgeerscheinungen der Polypen-Bildung.

Durch eine vermehrte Atmung durch den Mund wird auch das nächtliche Schnarchen zu einem der möglichen Probleme.

Die Folgen der Wucherungen im Überblick:

  • die verstopfte Nase führt zu einer näselnden Stimme
  • die nächtliche Atmung durch den Mund verursacht Schnarchen
  • häufige Entzündungen der Nasennebenhöhlen und der oberen Luftwege
  • Kopfschmerzen
  • Mittelohrentzündungen
  • erhöhte Schleimbildung in der Nase
  • eingeschränkter Geruchssinn
  • bleiben Nasenpolypen über Jahre unbehandelt, kann es in seltenen Fällen durch die Verdickung der Nase zu einer Vergrößerung des Augenabstandes kommen

Nasenpolypen – Ursachen und Risiken

Auslöser für die unangenehmen Wucherungen sind Entzündungen der Nasenschleimhäute und der Nasennebenhöhlen. Insbesondere chronische Atemwegsinfektionen fördern die Bildung der Polypen in der Nase.

Eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung, ein chronischer Schnupfen (oft durch eine Allergie bedingt) oder auch Bronchitis oder Asthma sind häufig mit Nasenpolypen einhergehende Erkrankungen.

Die Ursachen, warum sich bei manchen Menschen Polypen bilden, bei anderen wiederum nicht und welche Rolle Asthma und Bronchitis dabei spielen, sind noch nicht ausreichend erforscht.

Untersuchungen ergaben allerdings, dass Menschen die unter Allergien leiden, etwa einer Hausstauballergie oder Heuschnupfen, ein erhöhtes Risiko zur Bildung von Nasenpolypen tragen.

Auch ständige Erkältungen, Asthma bronchiale oder eine Schmerzmittel-Unverträglichkeit können das Wachstum der Polypen fördern.

Wie entstehen die Polypen in der Nase?

Wie die Nasenpolypen entstehen ist noch nicht hinlänglich bekannt. Auslöser ist fast immer eine Entzündung der Schleimhäute in der Nasennebenhöhle oder der Nase selbst. Eine länger anhaltende Entzündung gilt als mögliche Ursache für die Auswucherungen.

Daneben wird vermutet, dass auch eine genetische Prägung verantwortlich für den Wuchs von Polypen in der Nase sein kann.

Die Schleimhautzellen der Nase und der Nasennebenhöhlen bilden ein Sekret, das dazu dient, dass sich Schmutzpartikel darin verfangen. Die beweglichen Flimmerhärchen auf der Schleimhaut transportieren den Sekretfilm und damit Schmutz und mögliche Krankheitserreger in Nasenhöhle und Rachen. Wird der Sekretfluss gestört, kommt es zu Ablagerungen von Krankheitserregern und damit relativ leicht zu Entzündungen.

Doch welche Ursachen liegen einem gestörten Sekretfluss zugrunde?

Zwischen den Nasennebenhöhlen und der Nasenhöhle befinden sich zahlreiche kleine Kanäle, durch die das Sekret abfließt. Sind diese Kanäle verengt, kommt es zu einem Rückstau des Sekrets. Hierdurch erhalten Krankheitserreger die Gelegenheit sich einzunisten.

Das Resultat sind häufig auftretende Infekte, die zu einer ständigen Reizung der Schleimhäute führen. Als Reaktion darauf schwillt die Schleimhaut zusätzlich an und der Durchfluss wird noch stärker gehemmt. Ein idealer Nährboden für Polypen.

Die ursprüngliche Verengung der Kanäle zwischen Nasenhöhle und Nasennebenhöhlen kann durch anatomische Besonderheiten bedingt sein. Dies könnte zum Beispiel eine Verkrümmung der Nasenscheidewand sein.

Bei allergischen Reaktionen, wie Heuschnupfen und Hausstauballergien, basiert das erhöhte Polypen-Risiko aus der ständigen Überreizung der Schleimhaut, wodurch diese, wie oben beschrieben, anschwillt und die Bildung von Polypen in der Nase begünstigt.

Untersuchung & Diagnose der Polypen in der Nase

Die zum Krankheitsbild der chronischen Nasennebenhöhlenentzündung (chronische Sinusitis) gehörenden Polypen in der Nase sind nicht immer leicht zu erkennen. Wer bei sich Symptome feststellt, die eventuell für die Wucherung von Polypen in der Nase sprechen könnten, sollte zunächst seinen Hausarzt aufsuchen. Sofern dieser den Verdacht bestätigt, wird er eine Weiterbehandlung bei einem Spezialisten, dem Facharzt für Hals-Nasen- und Ohren-Erkrankungen, empfehlen.

Weisen die Verdachtsmomente in einem eingehenden Beratungsgespräch auf mögliche Auswucherungen von Polypen in der Nase hin, wird der HNO-Arzt eine entsprechende Untersuchung vornehmen.

Größere Polypen, die bereits in die Nasenhöhle hineinwuchern, lassen sich unter Umständen bereits mit bloßem Auge erkennen. Für alle anderen Fälle wird eine Untersuchung mit einem Nasenendoskop notwendig.

Mithilfe von Spiegeln und dem dünnen, biegbaren Instrument, das über eine eingebaute Lichtquelle verfügt, kann der Arzt auch kleinere Polypen ausfindig machen.

In manchen Fällen empfiehlt es sich eine Computertomografie (CT), oder eine digitale Volumentomografie (DVT) vorzunehmen, um eine eindeutige Diagnose zu fällen.

Wann sind Nasenpolypen harmlos?

Polypen in der Nase sind in der Regel gutartige Wucherungen, die nicht zwingend behandelt werden müssen. Viele Menschen haben Polypen in der Nase, ohne dass sie diese überhaupt bemerken.

Daher müssen die Ausstülpungen auch erst dann behandelt werden, wenn sie die Ursache für weitere Beschwerden sind. Sie treten meist beidseitig auf und sind häufig im Bereich der Nasenmuschel angesiedelt.

Treten Geschwulste in der Nase einseitig auf, sollte man diese unbedingt genauer untersuchen lassen. Es könnte sein, dass es sich hierbei nicht um einen Polypen, sondern um einen bösartigen Tumor handelt. Insbesondere dann, wenn er die Ursache für häufiges Nasenbluten ist. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit einer solchen Erkrankung relativ gering.

Nasenpolypen Behandlung

Zunächst erfolgt eine medikamentöse Therapie. Mit Nasensprays soll die meist mit den Polypen einhergehende Nasennebenhöhlenentzündung eingedämmt werden.

Erweist sich diese als hartnäckig, so kommen Antibiotika zum Einsatz. Um die Polypen in der Nase zum Schrumpfen zu bringen, werden meist kortisonhaltige Nasensprays verordnet. Zeigen diese nicht den gewünschten Erfolg, kann die Verabreichung von Kortison-Tabletten erforderlich werden.

Bleiben alle Behandlungsversuche ohne das gewünschte Ergebnis oder wenn die Polypen in der Nase inzwischen zu groß geworden sind, kann das Entfernen der Nasenpolypen eine sinnvolle Lösung sein.

Nach Abschluss der Behandlung sollten alle Symptome wieder verschwunden sein. Selbst das verminderte Riechvermögen kehrt meist wieder in vollem Umfang zurück.

Medikamente bei der Online-Apotheke oder vor Ort kaufen?

Wie in vielen anderen Bereichen auch, setzt sich auch hier immer mehr der Trend zum bequemen Bestellen im Internet durch.

Die Vorteile der Online-Apotheken liegen auf der Hand:

  • Man muss sich an keine Öffnungszeiten halten, Versandapotheken sind rund um die Uhr an 365 Tagen um Jahr geöffnet.
  • Bequem bestellen von Zuhause und Lieferung direkt an die Tür. Man muss also nicht raus bei schlechtem Wetter oder bei Unwohlsein.
  • Man muss nicht auf Service oder Beratung verzichten, da die meisten Online-Apotheken kostenfreie Rufnummern und Chats zur Verfügung stellen, wo man sich persönlich beraten lassen kann. Auch die Produktbeschreibungen direkt auf der Internetseite sind sehr ausführlich, so dass man sich auch selbst eingehend vorab informieren und offene Fragen dann telefonisch abklären kann.
  • Häufig bieten die Online-Apotheken zudem bessere Preise als die Apotheke vor Ort.

Allerdings gibt es auch einige Nachteile beim Online-Bestellen:

  • Keine persönliche Beratung von Angesicht zu Angesicht. Wenn es sich, wie bspw. hier um Nasenpolypen bzw. eine Erkrankung handelt, die visuell beurteilt werden muss, sollten Sie unbedingt den Gang zum Arzt Ihres Vertrauens antreten und sich zu der richtigen Medikation beraten lassen. Bestellen können Sie dann immer noch Online.
  • Bei rezeptpflichtigen Medikamenten muss das Rezept eingeschickt werden, was mit einer zeitlichen Verzögerung einhergeht. Dies kann in dringenden Fällen zu lange dauern.
  • Die Versandzeit fällt auch bei rezeptfreien Medikamenten an, so dass die Lieferung zumindest diese Versandzeit beansprucht und Liefergebühren fallen meist erst ab einer bestimmten Summe weg.

Um jedoch nicht auf schwarze Schafe oder Medikamenten-Fälschungen reinzufallen, sollten Sie nur bei deutschen Online-Apotheken bestellen. Hier erhalten Sie eine Beratung in deutscher Sprache und es ist sichergestellt, dass diese Versandapotheken strengen gesetzlichen Bestimmungen regelmäßigen Kontrollen unterliegen.

Bei der Suche nach einer guten bzw. empfehlenswerten Versandapotheke, können Sie auf die Testsieger bei Stiftung Warentest zugreifen.

Wann muss man Nasenpolypen entfernen?

Bleiben alle medikamentösen Heilungsversuche ohne das gewünschte Ergebnis oder sind die Polypen in der Nase bereits zu groß, bringt eine Entfernung der Nasenpolypen durch einen chirurgischen Eingriff, eine Nasenpolypen OP, oftmals die erhoffte Linderung. Kleinere Polypen lassen sich mit einer örtlichen Betäubung in der Praxis des HNO-Arztes entfernen.

Hierbei werden allerdings die meist in den Nasennebenhöhlen befindlichen weiteren Polypen nicht erfasst, sodass es sich hier um keine dauerhafte Lösung handelt. Die verbliebenen Polypen wachsen relativ schnell nach und das Spiel beginnt von vorn.

Man sollte daher gut abwägen, ob man sich nicht gleich für eine minimalinvasive Nasenpolypen-Entfernung in einer Klinik entscheidet. Die Operation erfolgt unter Vollnarkose. Wie der Begriff minimalinvasiv vermuten lässt, werden keine größeren Schnitte benötigt. Die Polypen werden in der Regel durch die Nase entfernt.

Um neuen Polypen vorzubeugen, wird der operierende Arzt unter Umständen die Öffnungen zwischen Nasenhöhle und Nasennebenhöhlen vergrößern oder auch eine eventuell schiefe Nasenscheidewand begradigen.

Er wird alle Maßnahmen ergreifen, um einen verbesserten Atemfluss zu gewährleisten und der Bildung von neuen Wucherungen entgegenzuwirken.

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