Rhinitis Symptome und Behandlung

Rhinitis (Schnupfen)

Rhinitis (Schnupfen) Symptome und Behandlung

Rhinitis ist die medizinische Bezeichnung für einen Schnupfen.

Das ist eigentlich eine typische Erkältungskrankheit, welche bei manchen Menschen selten vorkommt, bei anderen mehrmals im Jahr auftreten kann.

Wie anfällig Sie für einen Schnupfen sind, ist abhängig von Ihrem Immunsystem, Ihrem Lebensstil (bspw. Bewegung an der frischen Luft), Allergien etc.

Die Rhinitis darf nicht verwechselt werden mit der Grippe (Influenza), die einen deutlich schwereren Verlauf nehmen kann.

Die Rhinitis (Schnupfen) kann durch diverse Umstände ausgelöst werden.

„Bei der akuten Rhinitis – dem gewöhnlichen Schnupfen – handelt es sich in der Regel um einen harmlosen Infekt und damit um eine „infektiöse Rhinitis“, die durch eine Vielzahl von Viren – vor allem Rhinoviren (eine Gattung des Picornavirus) und Adenoviren – ausgelöst werden kann….

Insgesamt sind mehr als 200 „Schnupfenviren“ mögliche Auslöser einer viralen Rhinitis, wie sie im Rahmen einer „Erkältung“ auftritt. Darunter fallen auch Erreger wie das Poliovirus und die drei Subtypen des Influenzavirus.“

Quelle: Wikipedia.org

Symptome der verschiedenen Arten der Rhinitis

Wenn Ihre Nase anfängt zu jucken, Sie vermehrt niesen müssen, das Atmen durch anschwellende Schleimhäute schwerfällt und Ihre Nase vermehrt Sekret ausstößt, können Sie davon ausgehen, dass Sie sich eine Rhinitis bzw. Schnupfen eingefangen haben.

Zumeist leidet zusätzlich auch Ihr Geruchssinn darunter, Sie können feine Geruchsunterschiede nicht mehr erkennen. Auch Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Husten und Halsschmerzen können sich bei einer Erkältung dazugesellen.

Zu diesen Symptomen können dann, je nach Schwere der Erkältung, auch noch erhöhte Temperatur oder sogar Fieber bekommen. Darunter leiden besonders Kinder.

Viele Menschen bekommen eine Erkältung mindestens einmal im Jahr, andere auch mehrmals. Die Rhinitis ist eine Krankheit, welche vermehrt im Herbst oder Winter auftritt. Allerdings sind Sie auch im Frühjahr oder Sommer nicht davor gefeit. Normalerweise plagen Sie sich mit den Rhinitis Symptomen ca. eine bis zwei Wochen herum.

Allergische Rhinitis – Rhinitis allergica

Vielleicht denken Sie bei dem Begriff Schnupfen auch an Ihren Heuschnupfen, den Sie oftmals in der Übergangszeit nach dem Winter und das ganze Frühjahr mit sich herumschleppen. Dann verursachen die Pollen von Gräsern und Bäumen Attacken auf Ihre Nase.

Die Nase juckt und läuft ständig, die Augen tränen und sind gerötet. Brennen im Gaumenbereich kann hinzukommen und je nach Intensität der Allergie treten Atembeschwerden und/oder Hautausschläge auf.

Diese Art der Rhinitis, auch Rhinitis allergica oder allergische Rhinitis genannt, ist auf eine Pollenallergie zurückzuführen. Ihr Arzt kann durch einen Allergietest feststellen, gegen welche Art der Pollen Sie allergisch sind.

Allerdings kann die allergische Rhinitis auch auf andere Allergien zurückzuführen sein. Vielleicht leiden Sie einfach nur unter einer Überempfindlichkeit gegenüber bestimmter Umwelteinflüsse. Oder die Allergie ist auf Katzenhaare, Vogelfedern oder Schimmelpilze zurückzuführen.

Schnupfen wird unterteilt in akuten, allergischen und chronischen Schnupfen. Bei einer chronischen Rhinitis leiden Sie dauernd unter den verschiedenen beschriebenen Symptomen.

Behandlungsmethoden von Schnupfen

Eine alte Bauernweisheit sagt, dass eine Rhinitis mit Behandlung nach ca. zwei Wochen geheilt ist, ohne Behandlung nach 14 Tagen.

Wenn Sie mit einer Erkältung Ihren Arzt aufsuchen, wird er Ihnen eine medikamentöse Behandlung verschreiben. Erkältungskrankheiten werden zumeist mit einer Kombination von Medikamenten gegen die unterschiedlichen Symptome behandelt.

Für Ihre verstopfte Nase wird der Arzt Ihnen Nasentropfen oder Spray verordnen. Dieses Medikament kann mehrmals täglich bei Bedarf benutzt werden. Haben Sie zusätzlich einen Husten, bekommen Sie Tabletten oder Saft gegen den Hustenreiz. Bei Halsschmerzen kommen meistens noch Lutschtabletten hinzu.

Geht Ihre Erkältung mit Fieber einher, wird Ihnen der Arzt ein fiebersenkendes Medikament wie z. B. Paracetamol verordnen.

Viele Menschen vertrauen aber bei einer Erkältung auf alte Hausmittel. So können Ihnen Dampfbäder mit Salzwasser oder einem Aufguss aus Kamillenblüten helfen, die Beschwerden zu lindern. Zudem wird durch den eingeatmeten heißen Wasserdampf dafür gesorgt, dass der Weg zu den Nasennebenhöhlen von Schleim befreit wird. Das wird Ihnen eine Erleichterung der Atmung verschaffen und der Druck auf die Nebenhöhlen verringert sich.

Ein Hausmittel gegen Fieber sind Wadenwickel. Hierbei ist zu beachten, dass im Gegensatz zur häufig irrigen Annahme, die Wadenwickel nicht heiß sein sollen, sondern nur lauwarm. Sie können dem Wasser zusätzlich noch etwas Essig oder essigsaure Tonerde zufügen.

Leiden Sie allerdings unter einem Heuschnupfen oder einer Rhinitis aufgrund anderer Allergien, muss unbedingt ein Arzt zu Rate gezogen werden, damit dieser die entsprechende Diagnose stellen und die richtige Behandlung einleiten kann.

Ein Heuschnupfen kann in erster Linie mit lindernden Medikamenten behandelt werden. Diese bekämpfen allerdings nur die auftretenden Symptome.

Um Ihren Heuschnupfen langfristig erfolgreich zu bekämpfen, muss der Arzt zu anderen Mitteln greifen. Hat er den Auslöser einmal gefunden, das heißt, die Art der Pollen, auf welche Sie allergisch reagieren, kann er gezielt behandeln.

Um Ihren Heuschnupfen auf Jahre zu unterbinden, wird Ihr Arzt Sie einer Immuntherapie unterziehen. Das bedeutet, dass Sie ein Medikament bekommen, welches Extrakte der allergieauslösenden Stoffe enthält.

Diese Immunisierung wird entweder mit einem Serum behandelt, welches unter die Haut gespritzt wird oder mit Tabletten bzw. Tropfen. Diese Art der Immunisierung kann aber bei regelmäßiger Anwendung bis zu drei Jahren dauern.

Ähnlich erfolgt die Behandlung anderer Allergien. Bei Allergien gegen Stoffe wie Tierhaare, Schimmelpilze, Hausstaubmilben usw. muss zusätzlich darauf geachtet werden, dass Sie mit diesen Auslösern möglichst wenig in Kontakt kommen.

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