Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) Ursachen und Vorbeugung

Erkältung - Mann trinkt wärmenden Tee

Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) Usachen

Ein Schnupfen klingt meist schnell ab, es kann sich jedoch auch eine Nasennebenhöhlenentzündung daraus entwickeln und in diesem Fall gilt es rechtzeitig zu handeln.

Die Nase und ihre Nebenhöhlen verfügen über eine Schleimhaut, die ein Sekret erzeugen, in dem sich der eingeatmete Schmutz verfängt.

Die Flimmerhärchen auf der Schleimhaut transportieren dann dieses Sekret durch die Nasenhöhle zum Rachen. So wird die Nase und die Nasennebenhöhlen vom eingeatmeten Schmutz gereinigt.

Bei einer Erkältung kommt es zu einer Entzündung der Schleimhaut, diese produziert deutlich mehr Sekret als abtransportiert werden kann. Die Verbindung zwischen Nase und Nasennebenhöhlen schwillt zu und verstopft. Sobald das Sekret nicht mehr abfließen kann, kommt es zu einer Entzündung.

Spätesten sobald Sie mit der Nase Probleme haben, wenn Sie zum Beispiel verstopft ist und Sie nicht richtig durch die Nase atmen können oder gar Schmerzen auftreten, ist es höchste Zeit etwas dagegen zu unternehmen.

Nasennebenhöhlenentzündung akut oder chronisch?

Eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) kann akut oder chronisch verlaufen. Erstere kann mehrmals pro Jahr auftreten und dauert einige Wochen. Meist sind Erkältungen schuld, die Sie nicht richtig auskuriert haben. Daher sollten Sie immer darauf achten, dass eine Erkältung ganz abklingt.

Ist die Sinusitis jedoch chronisch, so sind die Schleimhäute entzündet und geschwollen und die Nase verstopft.

Die Nasennebenhöhlenentzündung klingt nicht ab und es können sich Polypen bilden, die das Ganze noch verschlimmern. Seien Sie aufmerksam und achten Sie immer genau auf die Symptome, die Sie haben.

Nasennebenhöhlenentzündung Ursachen

Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) Ursachen können eine Erkältung sein, eine Fehlsteuerung des Immunsystems bei Allergien etwa Heuschnupfen oder Veränderungen der Nasenanatomie.

Auch eine Unverträglichkeit gegen Acetylsalicylsäure (ASS) kann vorliegen, die häufig in Medikamenten enthalten ist. Bei Asthma bronchiale oder bei vergrößerten Polypen wird die Nasennebenhöhle nicht richtig belüftet und es siedeln sich Krankheitserreger an.

Sichere Anzeichen für eine Nasennebenhöhlenentzündung sind eine verstopfte Nase und das Atmen durch die Nase fällt schwer, außerdem treten Schmerzen an der Stirn oder am Kiefer auf.

Manchmal können Betroffene nicht schlafen und sind dann tagsüber immer schlapp.

Vorbeugungsmaßnahmen bei ersten Sinusitis Anzeichen

Um einer Nasennebenhöhlenentzündung, auch Sinusitis genannt, vorzubeugen, ist es sinnvoll, wenn Sie Erkältungen sorgfältig auskurieren, denn diese sind oft der Auslöser für die Nebenhöhlenentzündung oder eine Rachenentzündung und Schnupfen.

Bei ersten Anzeichen für eine Nasennebenhöhlenentzündung ist es sinnvoll, wenn Sie viel trinken, bis zu zwei Liter täglich und die Nase jeden Tag mit einer Kochsalzlösung drei- bis viermal spülen. Mit einer Nasendusche ist dies schnell erledigt. Diese ist in Apotheken erhältlich.

Auch Dampfbäder helfen weiter und sorgen immer für feuchte Luft im Zimmer.

Zudem können Sie es mit einer Rotlichtlichtbestrahlung versuchen und diese zur Vorbeugung einsetzen. Achten Sie darauf, dass die Räume, in denen Sie sich aufhalten, nicht zu trockene Luft enthalten.

Vor allem in Winter passiert dies schnell, wenn die Heizung eingeschaltet ist. Ein Schälchen mit Wasser in der Nähe der Heizung sorgt für ein angenehmes Raumklima.

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