Zusammenhang zwischen Kieferhöhlenentzündung und Zahnschmerzen

Kieferhöhlenentzündung Zahnschmerzen

Kieferhöhlenentzündung & Zahnschmerzen?

Kieferhöhlenentzündung Zahnschmerzen sind Beschwerden, die von einer bakteriellen oder viralen Entzündung verursacht werden.

Bevor es zu einer Kieferhöhlenentzündung kommt, leiden viele Menschen unter einer Erkältung oder Grippe. Es gibt aber noch einige weitere Dinge, die die Krankheit hervorrufen können.

Die Beschwerden stammen in der Regel daher, dass sich eine durch Viren oder Bakterien verursachte Entzündung in der Kieferhöhle entwickelt. Als Folge davon können Sie unter anderem an Zahnschmerzen leiden.

Verbindung zwischen Kieferhöhlenentzündung & Zahnschmerzen

Fachleute sprechen von der Kieferhöhlenentzündung als einer Form der Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis). Sie kann akut auftauchen (in der Regel nach einer Erkältung oder Grippe), aber sich auch zu einer chronischen Kieferhöhlenentzündung entwickeln.

Manchmal ist es nicht einfach eine Kieferhöhlenentzündung von einer anderen Nebenhöhlenentzündung zu unterscheiden, da sich die Symptome sehr ähnlich und die Schmerzen nicht immer klar lokalisierbar sind.

Wenn Sie unter plötzlichen Zahnschmerzen leiden, werden Sie vermutlich nicht gleich an eine Kieferhöhlenentzündung denken, wenn diese jedoch zeitgleich oder kurz nach einer Grippe auftreten, sollte auch darauf ein Augenmerk gelegt werden.

In den häufigsten Fällen sind in Verbindung mit einer Kieferhöhlenentzündung die Zahnschmerzen im Oberkiefer angesiedelt (Das liegt daran, dass die Kieferhöhle ja innerhalb des knöchernen Oberkiefers liegt.). Da die Schmerzen jedoch, wie bereits erwähnt, häufig ausstrahlen, können Betroffene nicht immer selbst genau feststellen, wo genau der Schmerz sitzt.

Ursachen einer Kieferhöhlenentzündung, die Zahnschmerzen verursacht

Auslöser der Kieferhöhlenentzündung (Sinusitis maxillaris) ist eine Erkältung oder ein Schnupfen. Wenn dieser Schnupfen oder Erkältung länger andauern als gewöhnlich, werden die Schleimhäute am Abschwellen gehindert.

Deswegen kann der Schleim, der bei einer Erkältung entsteht, nicht abfließen und die Bakterien können sich in der Nasennebenhöhle einnisten und dort eine Entzündung verursachen.

Aber es gibt noch weitere Ursachen für eine Entzündung der Kieferhöhle. Hierzu zählen Allergien oder auch eine Zahnwurzelentzündung, die evtl. sogar eine Wurzelspitzenresektion durch einen Kieferchirurgen notwendig macht.

Wie löst die Kieferhöhlenentzündung Zahnschmerzen aus?

Im Gesicht verlaufen eine Vielzahl von Nerven. Hat sich nun die Kieferhöhle entzündet, setzt sich der Schmerzreiz über diese Nervenbahnen bis zu den Zähnen fort. Diese durch eine Kieferhöhlenentzündung ausgelösten Zahnschmerzen äußern sich meist durch eine Druckempfindlichkeit, besonders beim Kauen oder Zubeißen.

Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass sich in den mit dem nichtabfließenden Sekret gefüllten Nebenhöhlen ein Druck aufbaut, der eben auch in den Oberkiefer und darüber zu den Oberkieferzähnen ausstrahlt. Dies erklärt, warum relativ häufig Kieferhöhlenentzündung & Zahnschmerzen miteinander einhergehen.

Da bei vielen Menschen zudem die Wurzeln der Backenzähne im Oberkiefer in die Kieferhöhle ragen, sind auch hauptsächlich die Zähne im Oberkiefer von den davon betroffen. Bei einer Kieferhöhlenentzündung Zahnschmerzen zu haben ist deswegen keine Seltenheit.

Kieferhöhlenentzündung Symptome

Wenn Sie sich müde und kraftlos fühlen, Kopfschmerzen, Druckempfindlichkeit im Bereich der Wangen spüren und Fieber haben, kann es sich dabei um Kieferhöhlenentzündung Symptome handeln.

Da die Symptome jedoch nicht immer klar definierbar sind und unterschiedliche Auslöser in Frage kommen, sollten Sie in solchen Fällen unbedingt den Rat eines HNO-Arztes einholen, der relativ einfach diagnostizieren kann, um welche Erkrankung es sich dabei handelt und sofort die nötige Behandlung einleiten kann.

Kieferhöhlenentzündung von den Zähnen ausgehend

Üblicherweise ragen die Oberkieferzähne an den unteren Boden der Kieferhöhle. Dies und die Tatsache, dass es sein kann, dass die Wurzeln der Oberkieferzähne in die Kieferhöhle ragen, sind der Grund, warum es auch umgekehrt laufen und infolge einer Zahnwurzelentzündung oder Zyste zu einer Kieferhöhlenentzündung kommen kann.

In solchen Fällen ist der Zahnarzt bzw. der Kieferchirurg statt des HNO-Arztes gefragt, da dieser Entzündungsherd bekämpft werden muss.

Was tun bei Kieferhöhlenentzündung & Zahnschmerzen?

Eine wichtige Maßnahme bei einer Kieferhöhlenentzündung ist, wie bei jeder Grippe, viel zu trinken – am besten Wasser und dünnen Kräutertee. Auch warme Erkältungsbäder oder Inhalieren sind empfehlenswert.

Der Wasserdampf fördert das Lösen des festgesetzten Sekrets und hilft dabei, dass die Schwellung der Schleimhäute wieder zurückgeht.

Auch salzhaltige Nasensprays oder Nasenspülungen tragen zu einer Besserung bei. Bei einer solchen Entzündung sollten Sie zudem immer darauf achten, sich warm zu halten, da Kälte einen negativen Einfluss auf den Krankheitsverlauf hat.

Dies ist auch die Erklärung dafür, dass die Nasennebenhöhlenentzündungen häufiger in den kalten Monaten auftreten.

Es gibt einige hilfreiche Kieferhöhlenentzündung Hausmittel, die Sie unterstützend einsetzen können, jedoch sollten Sie nicht zu lange abwarten und sich dennoch den Rat eines Arztes einholen, um nichts zu verschleppen oder vorzubeugen, dass daraus eine chronische Kieferhöhlenentzündung wird.

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