Stirnhöhlenvereiterung – Symptome, Diagnostik und Behandlung

StirnhöhlenvereiterungGrundsätzlich ist eine Stirnhöhlenvereiterung eine sehr unangenehme Krankheit und im Zusammenhang mit einer Nasennebenhöhlenentzündung (lat. Sinusitis) zu sehen.

Hervorgerufen wird die Stirnhöhlenvereiterung durch Bakterien, Viren (u. a. Pneumokokken, Streptokokken, Haemophilus influenzae, Staphylokokken) bzw. durch einen auf einer Allergie basierenden Schnupfen, wodurch sich die Schleimhäute entzünden.

Neben den Stirnhöhlen gehören noch die Kieferhöhlen, die Keilbeinhöhle und die Siebbeinzellen zu den Nasennebenhöhlen. In der Medizin wird zwischen einer akuten und einer chronischen Entzündung der Nasennebenhöhlen unterschieden, die sich mit unterschiedlichen Symptomen als Stirnhöhlenvereiterung bemerkbar macht.

Die Stirnhöhle

Anatomisch gesehen ist die Stirnhöhle (lat. Sinus frontalis) ein Hohlraum, der mit Schleimhäuten ausgekleidet ist und sich im Stirnbein befindet.

Da die Stirnhöhle mit dem mittleren Nasengang verbunden ist, kann sich eine von den Nasenschleimhäuten ausgehende Entzündung leicht bis in die Stirnhöhle ausbreiten und somit eine unangenehme Stirnhöhlenvereiterung verursachen, die vor allem bei erwachsenen Menschen sehr häufig ist.

Stirnhöhlenvereiterung Symptome

Stirnhöhlenvereiterung Symptome treten in unterschiedler Art und Weise an den Tag. Eine Stirnhöhlenvereiterung können Sie dadurch erkennen, dass Sie in Ihrer Stirn unangenehm bohrende Schmerzen verspüren, die mit einem Druckgefühl und mit Kopfschmerzen verbunden sind.

Wenn sich beim Husten, Schnäuzen oder Bücken die Schmerzen verstärken, dann sind das ebenfalls Stirnhöhlenvereiterung Symptome, die Sie auf keinen Fall unterschätzen sollten.

Weitere Stirnhöhlenvereiterung Symptome sind eitrige Nasensekrete, heftiger Husten, Fieber und mitunter auch Sehstörungen.

Aber auch Nasenbluten bzw. Schwellungen, die rund um den Entzündungsherd auftreten, können Symptome für eine Stirnhöhlenvereiterung sein.

Des Weiteren können ein Abfall der Leistungsfähigkeit und eine chronisch andauernde Müdigkeit zu den Stirnhöhlenvereiterung Symptomen gezählt werden.

Sollte sich Ihre Stirnhöhlenvereiterung bereits im fortgeschrittenen Stadium befinden, können sogar Symptome wie Benommenheitszustände oder gar Delirium auftreten, dann ist allerdings die höchste Alarmstufe angesagt.

Stirnhöhlenvereiterung – Diagnostik

Wenn der Verdacht besteht, dass Sie an einer Stirnhöhlenvereiterung erkrankt sind bzw. Sie Stirnhöhlenvereiterung Symptome wahrnehmen, kann diese durch einen Arzt anhand verschiedener Methoden relativ einfach diagnostiziert werden.

In der Praxis werden dabei eine Endoskopie durchgeführt und ein Abstrich der Nasensekrete genommen. Zusätzlich wird Sie Ihr Arzt im Rahmen der Untersuchung noch ausführlich über die üblichen Stirnhöhlenvereiterung Symptome befragen.

Unter Umständen können bei einer chronischen Erkrankung Stirnhöhlenvereiterung Symptome nicht gleich erkannt bzw. festgestellt werden, obwohl Sie daran erkrankt sind.

In solchen Fällen ist Ihnen aber dringend eine Abklärung mit einer Computertomographie (CT), Sonografie oder einer Magnetresonanztomographie anzuraten.

Stirnhöhlenvereiterung Behandlung

Die Hauptziele bei einer Stirnhöhlenvereiterung Behandlung sind die Reduzierung der Entzündung der Schleimhäute und die Wiederherstellung des natürlichen Abganges der Sekrete aus den Nebenhöhlen.

Das erreichen Sie am besten dadurch, dass Sie viel Flüssigkeit zu sich nehmen bzw. die Feuchtigkeit in der Atemluft erhöhen.

Zusätzlich wird Ihnen Ihr Arzt auch Dampfinhalationen, Behandlungen mit Infrarot bzw. mit Kurzwelle verschreiben.

Mit einer isotonischen Kochsalzlösung können Sie auch selbst zu Hause regelmäßig eine Nasenspülung durchführen.

Zusätzlich unterstützt werden diese Stirnhöhlenvereiterung Behandlung-Maßnahmen durch die Anwendung von Nasensprays/-tropfen, welche die Schwellungen an der Schleimhaut lindern und die Einnahme von Ambroxol, Acetylcystein und von Enzympräparaten, die für eine Verflüssigung bzw. Erhöhung des Schleimflusses sorgen.

Allerdings sollten Nasensprays nicht zu lange bzw. zu oft genutzt werden, da die Gefahr besteht, dass sie die Nasenschleimhäute austrocknen.

Zudem helfen Ihnen bei der Stirnhöhlenvereiterung Behandlung auch Medikamente, die Myrtol oder Cineol enthalten.

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